Iyego im Filter-Abo
Juhu – wir haben ein echtes Juwel aus Kenia für unser Filter-Abo gefunden. Dieser gewaschene Kaffee wird euch mit seiner süssen Eleganz begeistern. Freut euch auf leuchtende, rote, beerige Noten, die an Walderdbeeren erinnern, ergänzt durch einen Hauch von Zitrusfrüchten wie Pomelo. Der Nachgeschmack verweilt mit zarten Noten von Earl Grey-Tee. Euer Gaumen wird von einer seidigen Textur umhüllt und abschliessend von einer anhaltenden, sanften Süsse umschmeichelt.
Über die Farm
Iyego FCS verfügt über 12 Fabriken und wurde Ende der 50er Jahre gegründet. Diese Fabrik ist die älteste und wurde 1959 eröffnet. Die Kooperative ist eine der grössten in der Region und arbeitet seit über 12 Jahren mit der NKG zusammen. Die Farmer:innen sortieren ihre Kirschen vor der Auslieferung im Wasserbad schwimmend. Nach dem Entpulpen wird der Kaffee 12 bis 24 Stunden lang fermentiert und in die Klassen P1, P2, P3 und P light eingeteilt. Danach wird er 9 bis 15 Tage lang auf Trockentischen getrocknet.
Über die Umwelt
Die Genossenschaft organisiert regelmässig Schulungen für Landwirt:innen in den Fabriken und auf den Farmen. Darüber hinaus hat sie alle ihre Systeme digitalisiert, um mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig ist die Produktivität von SL 28 und SL34 vergleichsweise gering. Man munkelt, dass Scott Labs Mutationen von French Mission, Mocha und Yemen Typica gekreuzt hat, um SL 28 und SL 34 zu züchten. Unabhängig von der genauen genetischen Zusammensetzung war das ursprüngliche Ziel sicher eines: eine Pflanze mit hoher Qualität, Produktivität und hoher Trockenresistenz zu züchten.
Über den Prozess
Bei gewaschenen Kaffeesorten steht ausschliesslich die Bohne im Vordergrund. Gewaschene Kaffees hängen davon ab, wie viel natürliche Zucker und Nährstoffe die Bohne während ihres Wachstumszyklus aufgenommen hat. Die Sorte, der Boden, das Wetter, die Reife, die Fermentierung, das Waschen und das Trocknen sind dabei absolut entscheidend. Gewaschene Kaffees spiegeln sowohl die Wissenschaft des Anbaus der perfekten Kaffeebohne wider als auch die Tatsache, dass die Bäuer:innen ein wesentlicher Bestandteil der Geschmacksentwicklung einer Kaffeebohne sind. Bei gewaschenen Kaffees wird deutlich, dass das Herkunftsland und die Umweltbedingungen eine entscheidende Rolle für den Geschmack spielen.
Kenia-Kaffees werden meist mit einer Methode namens «Doppelfermmentation» verarbeitet. Fast alle Produzent:innen in Kenia wenden diese Methode an, die von vielen als die beste Praxis angesehen wird. Dabei entpulpen die Bauern die Kirschen unmittelbar nach der Ernte und legen die mit Schleim überzogenen Samen in Fermentationstanks, wobei sie den Kontakt mit Wasser auf ein Minimum beschränken – je nach Fermentationsgeschwindigkeit für 12 bis 24 Stunden.





