Äthiopien

Boledu

Melasse, Zuckerrohr, Feigen, Pflaumen, angenehmer Körper

Ja, Äthiopien liegt ganz nah bei unseren Herzen. Wir kaufen seit acht Jahren äthiopische Kaffees ein und die Verarbeitungsqualität wird von Jahr zu Jahr besser. Vor allem bei den natürlich verarbeiteten Kaffees. Mebrahtu Aynalem exportiert diesen Kaffee mit seiner Firma Boledu Industrial.

Mebrahtu kauft die Cherries (Kaffeefrucht) direkt vom Bauer, respektive der jeweiligen Washing Station ab, und schliesst Verträge mit ihnen ab. In dem das er die ‹Ethiopian Coffee Exchange› (Äthiopische Kaffeebörse) umgeht, garantiert er so eine faire Entlohnung für die Bauern und kann so die Qualität mitbestimmen. Wodurch am Schluss alle profitieren – für den Bauern gute Preise, für den Exporteur die Verfolgbarkeit und Qualität der Kaffeebohnen und für uns (du auch) super Qualität in der Tasse. Diese Micro-Lot ist zusätzlich bio-zertifiziert – voilà!

Produzent Aricha Washing Station
Exporteur Boledu Industrial
Herkunft
Aricha, Yirgacheffe, Gedeo
Prozess Natural & getrocknet auf afrikanische Hochbetten
Arabica Varietät Heirloom
Anbauhöhe 1950 – 2150 m ü. M.
Ernte Oktober bis Januar
Röstprofil Hell
Passend für alle Braumethoden

Available sizes:

Äthiopien

Boledu

Aricha ist eine der Waschstationen in Yirgacheffe, die Mebrahtu Aynalem (was in der lokalen Sprache «Licht» bedeutet), das Exportunternehmen Boledu Industrial beliefern. Die Station und die Trockenmühle wurden von Boledu in Partnerschaft mit Abyote Ageze und lokalen Bauern gegründet. «Wir sind die zweite Generation von Kaffeebauern und jetzt Händler in unserer Familie. Wir haben beschlossen, in Aricha eine natürliche Kaffeeaufbereitungsanlage zu bauen, die von den Kleinbauern der Region genutzt werden soll. Rund 1500 Bauern nutzen die Anlage, und wir haben 220 afrikanische Hochbeete zum Trocknen des Kaffees», erklärt Mebrahtu.

Boledu bedeutet in der lokalen Sprache «Quelle» und vereint die mehr als 12-jährige Erfahrung von Abyote und Mebrahtu im Kaffeegeschäft. «Wir produzieren und exportieren sowohl natürliche als auch gewaschene, rückverfolgbare Spitzenqualitäten in unseren eigenen Waschstationen in der Guji-Zone, Dimtu Hamblea, Yirgacheffe, Aricha und Gedeb. Wir haben auch vertikale Vereinbarungen in Uraga und Sidamo, wo wir Qualitätskaffee von verschiedenen Kleinbauern sammeln.»

Mit vertikaler Integration meint Mebrahtu, dass der Kaffee direkt von den Waschstationen bezogen und nicht von der Ethiopian Coffee Exchange (ECX) gekauft wird. «Wir vorfinanzieren den Besitzer der Waschanlage und er erklärt sich bereit, uns zu beliefern. Wenn ich an der ECX einen guten Kaffee kaufen würde, könnte ich das in Zukunft nicht unbedingt wieder tun. Es gibt keine Transparenz. Um die Konsistenz zu gewährleisten, muss ich eine Vereinbarung direkt mit der Waschanlage treffen. Außerdem habe ich dort einen Agronomen, der mir bei der Aufbereitung der Kaffees hilft», erklärt er.