Über Panama und Geisha
Panama ist seit jeher für seine hochwertigen Kaffeesorten bekannt. Da das Land keine grossen Mengen produziert (nur etwa 100.000 Säcke pro Jahr), hat es sich durch seine Qualität einen Namen gemacht. Die Hauptanbaugebiete Boquete und Volcán verfügen über eine gute Infrastruktur und gut geführte Nass- und Trockenmühlen. Hier wurde die Sorte Geisha berühmt. Geisha-Bäume sind nicht einfach anzubauen, aber sie gedeihen im Mikroklima der Gebiete rund um die drei Vulkane in der Provinz Chiriqui.
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, bieten wir mehr Geisha-Kaffeesorten an als früher. Ein Grund für diese besondere Tatsache ist Alfonsos Reise nach Panama und die Verbindung, die wir zu einigen der besten Produzent:innen der Welt aufbauen. Aus diesem Grund probieren wir Kaffeesorten aus Panama, die einfach zu gut sind, um sie sich entgehen zu lassen. Daraufhin erhielten wir ein weiteres wunderbares Juwel einer grossen und warmherzigen Familie, die wir beim letzten WOC in Genf kennengelernt haben: José und Bibiana Lutrell von Abu Coffee.
Über die Produzent:innen
Die Hacienda Cañas Verdes ist das Ergebnis der Arbeit von José und Bibiana Luttrell. Seit 2017 hat das ambitionierte Projekt ehrgeizige Anstrengungen unternommen, deren Ergebnis eine weltweit bekannte und geschätzte sensorische Erfahrung ist. Abu Coffee produziert hochwertige Kaffeesorten wie Geisha und Catuai.
Die Kaffeeproduktion trägt den Namen Abu Coffee zu Ehren von José Guillermo Luttrell Tedman, der dritten Generation von Kaffeeproduzenten. Deshalb steht „ABU” (kurz für Abuelo, spanisch für Grossvater), wie ihn seine Enkelkinder nannten, für das Vermächtnis dieses visionären und leidenschaftlichen Liebhabers von Boquete und hochwertigem Kaffee, das für kommende Generationen bewahrt werden soll.
Über den Prozess
Die Kirschen werden von Hand bei optimaler Reife gepflückt, dann sorgfältig von Hand ausgewählt und in frischem Bergquellwasser schwimmen gelassen. Sie durchlaufen eine erste Fermentierung von 24 Stunden in offenen Tanks. Nach Abschluss dieser Phase durchlaufen die Kirschen eine zweite Fermentierungsphase von 120 Stunden in geschlossenen Tanks, gemischt mit Mosto, dem Saft aus dem anaeroben Geisha-Prozess, um das Geschmacksprofil zu bereichern und zu verfeinern. Nach der Fermentierung werden die Kirschen manuell auf afrikanische Hochbeete gebracht, wo sie 25 Tage lang in der Sonne getrocknet werden.







